Leitbild

Salutogenese in der Spitex Salutoplus

„Salutogenese“ ist mit dem Begriff der Gesundheitsentstehung gleichzusetzen, abgeleitet von lat. „salus“ für Gesundheit, Wohlbefinden und „genese“ von griechisch (γένεσις, genesis) für Geburt, Ursprung und Entstehung.  

Ein wichtiges Merkmal des  Salutogenese-Konzeptes ist, dass den Klienten selbst die Kompetenz und die entscheidenden Kräfte zugesprochen werden, die zu ihrer Genesung beitragen. Das Modell der Salutogenese begegnet dem Menschen in seiner Ganzheit und stellt eine gesundheitserhaltende, aktivierende und wertschätzende Pflege und Betreuung in den Mittelpunkt.

Der Fokus liegt auf den gesunden Anteilen des Menschen, der Sicherung von Lebensqualität und Wohlbefinden sowie dem Eingehen auf die individuellen Bedürfnisse in seelischer, körperlicher und geistiger Hinsicht.

Salutogenese als Leitbild in der Pflege

Nach dem Prinzip der Salutogenese ist das Ziel der Spitex Salutoplus, Ihre Ressourcen zu stärken, sowie Sie bei allen Tätigkeiten zu unterstützen, die zu Ihrer Genesung beitragen.

Wir fördern Ihr Gesundheitsbewusstsein, Ihre Eingliederung in den Alltag und unterstützen Sie bei der Verbesserung Ihrer Lebensqualität.

Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf wissenschaftlich fundierte Pflegekonzepte, sowie Beratung, Schulung und Anleitung von Ihnen und Ihren Angehörigen.

Salutogenese in der Palliativpflege

Grundlagen

Der Mensch besteht nicht nur aus verschiedenen Funktionsebenen und Teilen, sondern ist selbst Teil eines Systems. Der Paradigmenwechsel von der biomechanischen zur psychosozialen Medizin und Pflege ist zwingend. Die Anzahl und Arten der Probleme, die individuellen Prioritäten und Beeinflussbarkeit können so erfasst, behandelt und im Verlauf beurteilt werden.

Ein wichtiger Bestandteil ist die Salutogenese. Die gesunden Anteile für die Planung sind sehr wichtig. Diese zu erkunden und Ressourcen wahrzunehmen, ist ein Kennzeichen der gemeinsamen Entscheidungsfindung und der weiteren Planung.

Dabei gibt es auch Raum für das Reden über das Sterben und den Tod, für Erinnerungen und "Aufräumarbeiten", aber jeweils nur so viel, wie die Betroffenen es wünschen. Das Sterben ist ein natürlicher Teil des Lebens - und so soll es auch als Bestandteil eines normalen Angebots für Kranke einen Platz ohne Tabus in der Spitexbetreuung haben.

WHO-Definition

Palliative Care, d.h. Palliative Betreuung, ist ein Angebot, das sich an Menschen richtet, die sich mit einer lebensbedrohlichen, unheilbaren Krankheitssituation konfrontiert sehen. Es geht darum, die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen durch das Vorbeugen und Lindern von Schmerzen und anderen Krankheitsbeschwerden zu verbessern. Hierzu dient das frühzeitige Erkennen, eine sorgfältige Anamnese und Behandlung von Schmerzen und anderen Problemen im physischen, psychosozialen und spirituellen Bereich